Zoologischer Garten Wuppertal

Inmitten des Bergischen Landes, im Süden eines Villenviertels gelegen, befindet sich der Zoologische Garten Wuppertal (kurz Zoo Wuppertal). Die Eröffnung fand bereits im September 1881 statt und ist damit einer der ältesten Zoos in Deutschland. Damals noch mit lediglich 34 Tieren gestartet, leben heute an die 5000 tierischen Bewohner in etwa 470 Arten in den Gehegen des Zoos.

Die Gehege und die Einrichtungen im Zoo wurden geschickt in das Gefälle des Geländes eingebunden. Die besonders künstlerisch angelegte Parkanlage macht ihn zu einem der schönsten Zoos überhaupt. Die geschickte Wegführung und die Teichanlagen sowie auch die Tierhäuser wurden hervorragend in das Landschaftsbild eingebettet. Es ist jedes Mal wieder ein Genuss den Zoo zu besuchen und die geschwungenen Wege entlang zu schlendern, mal bergauf mal ins Tal hinab. Unterwegs spenden die zahlreichen Bäumen ausreichend Schatten und die Sitzgelegenheiten neben den Gehegen laden zum Verweilen und Beobachten der Tiere ein. Auch die hiesige Pflanzenwelt konnte bereits zahlreiche Fans für sich gewinnen. So lockt im Wuppertaler Zoo eben nicht nur die facettenreiche Tierwelt, sondern auch die fantastische Gartenlandschaft.

 

Jede Menge Highlights im Wuppertaler Zoo

Im Wuppertaler Zoo warten viele Highlights auf die Besucher. So wurde im Mai des Jahres 2007 beispielsweise die größte jemals in einem deutschen Zoo errichtete Löwenanlage eröffnet- Auf rund einem Hektar dürfen sich die Löwen und Löwinnen seither austoben. Das Gehege kann entweder von der Besucherhöhle oder dem Beobachtungsturm aus begutachtet werden. Auch die Sibirischen Tiger haben eine neue Anlage erhalten. Direkt über das Großkatzengehege hinweg führt außerdem die Tigertalbrücke, welche öffentlich zugänglich ist.

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Zoos (2006) wurde eine neue Pinguinanlage geschaffen. Eröffnet wurde diese wurde allerdings erst zwei Jahre später (2008). Das Besondere daran für die Besucher ist vor allem der 15 Meter lange Acrylglastunnel, welcher sich unter der Wasseroberfläche des Pinguinbeckens befindet. Auch die prächtigen Eisbären lassen sich bei ihren Unterwasseraktivitäten durch eine große Panorama-Scheibe beobachten.

2014 wurde dann die vergrößerte Wolfsanlage eröffnet, wobei der bis dato nur angrenzende Wald in das Gehege integriert wurde. Außerdem haben die Wölfe die Möglichkeit ihre Nachbarn; die Braunbären zu besuchen. Dafür wurden die Gehege mittels drei Röhren miteinander verbunden. Ein umgekehrter Besuch ist allerdings nicht möglich.

Besonders Augenmerk gilt außerdem der großen Elefantenanlage, dem Menschenaffenhaus, der Freiflughalle und dem Junior Zoo. Beim letzteren handelt es sich nicht nur um einen Streichelzoo, sondern auch dürfen die Kids hier selbst mit anfassen und beispielsweise beim Reinigen des Geheges helfen.

 

Weitere Infos zum Zoologischen Garten

Regelmäßig finden im Wuppertaler Zoo immer wieder abwechslungsreiche Events, Aktionen und Thementage statt. Kindergeburtstage können hier genauso veranstaltet wie auch eine Trauung durchgeführt werden. Thematische (Abend-)Führungen oder auch eine Tour mit dem Zoomobil über die Anlage und ein Blick hinter die Kulissen schaffen weitere Angebote. Auch gibt es vor Ort eine Zooschule und auch darf man sich auf eine Zoosafari begeben und unterwegs Antworten zu verschiedenste Fragen über die Zoobewohner herausfinden.

Auch die Gastronomie im Zoo lockt mit einem breiten Angebot. Im Jahr 2014 wurde das neue Restaurant Okavango eröffnet. Diese befindet sich inmitten der Anlage, nahe einem Spielplatz. Es liegt zwischen dem Menschenaffenhaus und der Elefantenanlage. Passende Andenken an seinen tierischen Ausflug im Zoologischen Garten Wuppertal kann man sich in der Zoo-Truhe im neuen Eingangsgebäude kaufen. (RE)